Der Patronatstag 2013

 

Der Patronatstag als Abschluss eines erfolgreichen Schützenjahres

19.1.2013

 

Nach dem feierlichen Hochamt zu Ehren des St. Sebastianus in der Sankt Johann Baptist Kirche unter Leitung des Bezirkspräses Dr. Herbert Breuer fanden sich die Sebastianer traditionsgemäß im Seminaris Hotel ein.
 
Der Präsident Heinz Römerscheid begrüßte die Gäste und dankte Herrn Dr. Breuer und der Chorgemeinschaft für die großartige und einfühlsame Messe.
 
„Der Patronatstag ist immer ein besonderer und herausgehobener Tag , gilt es doch, den Menschen zu ehren, den sich die Bruderschaften, Schützengesellschaften und Schützenvereine, in der Regel bei ihrer Gründung als ihren Schutzpatron und Namensgeber erkoren und im wahrsten Sinne des Wortes auf ihre Fahne geschrieben haben.
Im vergangenen Jahr habe ich ja, basierend auf einem Rombe-such und Aufenthalt an seiner Grabstätte, unseren Patron, sein Leben und Tod in den Mittelpunkt meiner Ausführungen gemacht.
Da sein Gedenktag immer an den Anfang eines Jahres fällt, beendet er gewissermaßen das vergangene Schützenjahr und sollte auch einen Rück- und Ausblick auf das Bruderschaftsleben bieten.“

 

Rückblick auf unsere Arbeit in 2012

 

„Wir haben seit Beginn des vergangenen Jahres vieles angepackt und auch zu einem positiven Abschluss gebracht. Nennen wir nur das Erstellen einer neuen Satzung, eine zukunftsweisende und praktikable Vermietung unserer Platzmeisterwohnung, Kanalisations- und Dachreparaturen, Verschönerungs- und Ausbauarbeiten an den Außenanlagen. Die Instandhaltung und Verbesserung unserer Schießanlagen, wo wir noch Großes vorhaben, usw, usw.
 
Besonders bewährt hat sich der so genannte „Grüne Samstag“, an
dem immer erfreulich viele Schützen, „bewaffnet“ mit allerlei Gartengerät zum  „Arbeitsdienst“ erscheinen.
 
Wen wundert es, dass wir unter diesen Voraussetzungen wieder ein großartiges Schützenfest feiern konnten, bei dem sich wieder einmal durch die Gestellung einer Schützenkönigin zeigte, dass die Einbindung unserer schon immer überaus aktiven und hilfsbereiten Schützendamen als vollwertige Mitglieder der richtige Schritt war.
 
Auch die immer stärkere Beteiligung unserer Sportschützen an allen Veranstaltungen ist eine überaus positive Entwicklung.
 
Weiterhin ist der Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft gestärkt. Das zeigen die vielen kleinen Veranstaltungen wie:
          Frühjahrswanderung
          Helferfest
          Sportschützentag
          Segeltörn in Holland
          Gemeinschaftliche Familienfeiern; wie Geburtstage, Jubiläen
          und die guten Beteiligungen an unseren großen Veranstaltungen.
 
Auch die regelmäßigen Treffen in unserem Clubraum sind für immer mehr werdende Mitglieder zu einem festen Termin geworden.
 
Große Sorgen macht mir allerdings die zunehmende Überalterung unserer Bruderschaftsmitglieder und somit der Trachtenträger.
 
Es hat einen guten Sinn, wenn sie einmal Umschau halten, wo sie heute im Zeitenstrom von über 8 Jahrhunderten Deutschen Schützen- und Bruderschaftswesens stehen.
 
Basierend auf einer großen Anzahl von feststehenden kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen gilt es, alle Kräfte  zu bündeln, um das über Jahrhunderte überlieferte Brauchtum zu pflegen und altes Kulturgut an kommende Generationen weiter zu geben. Das zeigt sich besonders bei den kirchlichen Veranstaltungen, bei denen man es gewöhnt ist, dass die Schützen in Tracht zum Rahmen gehören.
 
Wir leben in einer Zeit der Sensationen und Superlative; in einer Zeit des Materialismus und des ständigen Strebens nach einem höheren Lebensstandard, der alle Energien in Anspruch nimmt.
 
Dies führt zu einem zunehmenden Individualismus und da finde ich , dass das Leben und Miterleben in einer bruderschaftlichen Gemeinschaft, einen ruhenden und Kraft gebenden Pol bilden kann.
 
Hier haben und finden wir Freunde und Kameraden, denn jeder kann einmal in eine Lebenssituation kommen, wo diese unersetzlich sind.
 
Freundschaften sollte man pflegen und nicht nur auf ein zufälliges und gelegentliches Treffen beschränken.
 
Nimm die Zeit für Deine Freunde, sonst nimmt dir die Zeit die Freunde.“
 
Unter den Ehrungen wurden die 65-jährigen Mitgliedschaften hervorgehoben:
 
Karl Jakobs, der in unserer Bruderschaft als Lektor wirkte und
Siegfried Westhoven, ein großartiger Förderer der St. Sebastianus Schützenbruderschaft wie vieler anderer Vereine und Einrichtungen unseres Gemeinwesens.

 

Der Präsident begrüßt vor vollem Saal des Seminaris Hotels die nahezu vollzählig vertretene Schützengemeinde der Region.

 

Ehrungen

Gruppenbild der Geehrten mit Königin Heike

Der besondere Gast: Matthias Alfs, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkassen Stiftung Bad Honnef, spricht den Sebastianern seine Glückwünsche zu dem gelungenen Patronatstag aus und sagt seine weitere Unterstützung zu.

Der besondere Gast: Matthias Alfs, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkassen Stiftung Bad Honnef, spricht den Sebastianern seine Glückwünsche zu dem gelungenen Patronatstag aus und sagt seine weitere Unterstützung zu.

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